Logo für die Bürgerinitiative

Logo-Wettbewerb: Das Ergebnis!Logo

Im Februar 2012 hatte die „Bürgerinitiative Pro Kulturhauptstadt Freiburg“ einen Logo-Wettbewerb ausgelobt. Grafiker und Künstler waren aufgerufen, ein signifikantes Logo für die Initiative zu entwickeln, das künftig bei Publikationen der BI eingesetzt werden könne und eine Wieder-erkennbarkeit versprechen würde.
Insgesamt wurden 31 Entwürfe eingereicht. Sie kamen aus Freiburg, der Region, aber auch weiter entfernten Orten in Baden-Württemberg, Bayern und aus dem Elsass.

Am vergangenen Freitag tagte die Jury, bestehend aus:
-   Maximilian Erlmeier, Sprecherrat der BI, Dipl.-Ökonom.
-   Prof. Dr. Michael Klant, Institut der Bildenden Künste, PH Freiburg.
-   Susanne Meier-Faust, M.A., Kunsthistorikerin.
-   Michael Ott, Vorsitzender BBK-Südbaden, bildender Künstler.
-   Michael Wiesinger, Grafiker.

Die Bewertung der Wettbewerbs-Beiträge während der Jurierung wurde unter Aufsicht und anonym vorgenommen.
Die Jury entschied sich mit einem klaren Votum für den Beitrag der Freiburger Zeichnerin, Buchillustratorin und (jüngst auch) Autorin Kirsten Plettau.
An Ihrem Entwurf wurden die Eigenständigkeit und Professionalität der Lösung sowie die freundliche, positive Gesamtwirkung und der Gleichklang von Schrift und grafischen Elementen besonders hervorgehoben. Die farbigen Dreiecke erinnerten die Jury an ein Baukastenprinzip, nach dem auch das Projekt einer Kulturhauptstadt komponiert werden könnte, außerdem sei durch die Dreiecks-Platzierung eine Anspielung auf die regionale Lage Freiburgs im Dreiländereck erzielt.
Mehrere weitere Entwürfe befanden sich in der engeren Auswahl. Die Jury und die Bürgerinitiative bedauern es daher, dass nur ein erster Preis ausgelobt werden konnte und danken allen KünstlerInnen für die Teilnahme. Das Preisgeld beträgt 500,- Euro.

Alle eingereichten Entwürfe werden in einer Studio-Ausstellung im T66 Kulturwerk (Talstr. 66, 79102 Freiburg) gezeigt und können noch zu folgenden Zeiten besichtigt werden:
Do., 26. April / Fr., 27. April / So., 29. April 2012 – jeweils von 14 bis 18 Uhr.

gez. M. Flashar / für den Sprecherrat der Bürgerinitiative

Pressereaktion: Badische Zeitung 24. April 2012

Adolf Muschg am 28. März 2012 in Freiburg

Ja, jetzt ist es uns gelungen: Lange schon wollten wir den Schweizer Schriftsteller und Essayisten Adolf Muschg zu einer Kulturhauptstadt-Diskussion einladen.
Denn Muschg ist nicht nur ehemaliger Präsident der Berliner Akademie der Künste, Träger vieler Ehrungen für sein literarisches Werk (u. a. Carl-Zuckmayer-Medaille, Georg-Büchner-Preis, Grimmelshausen-Preis) – nein, er ist auch, was Manche nicht wissen, ein kritischer Europäer und wirklicher Experte in Kulturhauptstadt-Fragen. Bei der Entscheidung für Ruhr 2010 führte er ein entscheidendes Wort in der nationalen Jury.
Am Mittwoch, den 28. März 2012, 20 Uhr, wird Adolf Muschg uns allen im Winterer-Foyer des städtischen Theaters auf Fragen von Jürgen Lodemann erzählen, warum sein neuer Roman “SAX” so viel mit europäischen Visionen zu tun hat, was er von einer möglichen Bewerbung Freiburgs hält, wie er die Chancen einschätzt, wo er thematische Schwerpunkte setzen würde. Darauf sind wir gespannt!
Kommen Sie zahlreich! Wir können nur profitieren! Der Eintrittspreis beträgt 6,- Euro.
Und hier können Karten bestellt werden: Ticketing Theater Freiburg.

Bürgerinitiative schreibt Logo-Wettbewerb aus

Die BI Pro Kulturhauptstadt Freiburg schreibt einen Logo-Wettbewerb aus.
KünstlerInnen und GrafikerInnen aus der Region sind aufgefordert, Ihre Beiträge bis zum 16. April 2012 (Fristverlängerung!) einzureichen.
Eine fünfköpfige Jury fällt die Entscheidung.
Das Preisgeld für den Gewinner beträgt 500,- Euro als Aufwandsentschädigung.
Alle eingehenden Arbeiten werden in einer Ausstellung im Kulturwerk T 66 in Freiburg (Talstr. 66) präsentiert: voraussichtlich vom 22. bis zum 29. April 2012.

Den Text der Ausschreibung samt Teilnahmebedingungen finden Sie hier: Logo_Wettbewerb_Ausschreibung

Positives Fazit: Poetry Slam ein Erfolg

Alt und Jung versteht sich gut. Nicht immer trifft die Binsenweisheit zu. Aber beim Poetry Slam am 6.11.2011 im Vorderhaus entstand diese kreative Melange der Generationen: etwa 50 % des Publikums stellten die Anhänger der Bürgerinitiative, die andere Hälfte waren die jungen Fans des Dichter-Wettstreits und seiner Protagonisten.
In den Wertungen der Darbietungen blieb man (fast immer) einig – und die glänzende Moderatorin Sophie Passmann verstand es, beide Besuchergruppen mit Witz und Charme gleichermaßen anzusprechen und zusammenzuführen. Am Ende ‘siegte’ der literarisch ambitionierte Tobias Gralke vor dem fast kabarettistischen Darsteller Hanz.
Gewonnen hat aber vor allem die BI: einen erweiterten Bekanntheitsgrad, einige neue Mitglieder – sowie die Erkenntnis, dass sie nach diesem ersten öffentlichen Angebot auch künftig als Kultur-Veranstalter auftreten und konsequent auch andere künstlerische Sparten ‘bedienen’ sollte. Wir arbeiten daran.
Pressereaktion:  Badische Zeitung 08. November 2011

Poetry-Slam ‘Pro Kulturhauptstadt’ am Sonntag, den 6.11.2011, um 19 Uhr im Vorderhaus

Alle Mitglieder, Freunde, Interessenten und Gäste sind herzlich eingeladen!
Am Sonntag, 6. November 2011, veranstaltet die BI im Vorderhaus (Fabrik: Habsburgerstr. 9, 79104 FR-Herdern) einen Poetry-Slam.
Wie kommt es dazu?
Die Kunst- und Kulturszene und viele BürgerInnen Freiburgs wollen es: die Bewerbung der Stadt um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“. Was hätten wir davon? Eine ganze Menge: gut ein Jahrzehnt klare Kultur- und Stadtentwicklungsplanung, vielfache Investitionen in die Kulturlandschaft der Region, kreative Ideenlabore, gestaltbare Visionen zur Frage ‚Wie möchten wir in Zukunft leben?‘.
Republikweit bekannte Poetry-Slammer kommen aus diesem Anlass nach Freiburg, um ihre eigenen Gedanken zum Thema mitzuteilen und das große Projekt zu unterstützen.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend!
Als Poeten treten auf: Meret Cepera Malo (Mannheim), Tobias Gralke (Heidelberg), Hanz (Backnang), Maria Xenia Hardt (Freiburg), Sylvie le Bonheur (Mannheim), Bo Wimmer (Marburg).
Die Moderation übernimmt: Sophie Passmann (Lahr).
Der Eintritt beträgt 6,- € an der Abendkasse und 4,- € zzgl. Gebühr im Vorverkauf.

 

15 Jahre Konzerthaus – und nun?

Vorgestern abend gab’s die Jubiläumsveranstaltung “15 Jahre Konzerthaus”.
Der aktuelle OB (Salomon) erinnerte in seiner Ansprache daran, daß er anfänglich massiv gegen das Bauvorhaben gewesen sei, mit dem am Ende positiven Votum des Gemeinderats aber, seiner demokratischen Überzeugung folgend, den persönlichen Widerstand nicht nur beendet, sondern sich positiv zu dem Projekt gestellt habe.
Der ehemalige OB (Böhme) erinnerte in seiner Ansprache daran, wie wichtig damals der bürgerschaftliche Rückhalt und die Existenz einer “Bürgerinitiative Pro” für die Realisierung des Plans gewesen sei.
Wir reden daher an dieser Stelle nicht über die Frage, ob und wie solche Kulturhäuser auf Dauer weniger Defizite schreiben könnten, auch nicht darüber, ob die (weiterhin) vielen “Tournee-Konzerte” wirklich ein angemessenes Niveau in die Stadt bringen – nur um die Belegungsquote zu füllen. Wir kritisieren auch nicht die (etwas leichtfertige) Behauptung der Festredner, hier stehe nun wirklich ein “Haus für alle Freiburger” offen.
Nein, die eingangs zitierten Bemerkungen sind diejenigen, die positive Perspektiven eröffnen: das Demokratieverständnis des einen OB und die Wertschätzung bürgerschaftlichen Engagements für die kulturelle Sache aus dem Mund des anderen.

Chilli sin carne

Ein ganz scharfes monatlich erscheinendes Freiburger Stadtmagazin liefert in seiner September-Ausgabe einen reichlich einseitigen ‘Bericht’ zur Lage der Kulturhauptstadt-Debatte. Vor allem gelingt es dem Autor, aus den Referaten des städtischen Experten-Hearings im Mai 2011 just die jeweils kritischen (allerdings konstruktiv gemeinten) Passagen zu zitieren, ohne anzumerken, dass ausnahmslos alle Redner die Stadt nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert hatten! Auf diese Weise entsteht der (fälschliche) Eindruck, die professionelle Begutachtung von außen habe gegen das Projekt gesprochen.
Wer damals dabei war, weiß: Das Gegenteil ist der Fall! Das Konzeptpapier des Kulturamts, das den Referenten vorlag (das aber in Freiburg nur wenige kennen), wurde besprochen und analysiert. Und dabei kam zu Tage, dass eben manche Konkretisierung der vom Kulturamt aufgelisteten thematischen Möglichkeiten für eine Kulturhauptstadt-Bewerbung noch nötig ist. Inhaltliche Zuspitzung wurde gefordert – nicht mehr und nicht weniger.
Eine pikante Note erhält der jetzt veröffentlichte fleischlose Artikel obendrein dadurch, dass er aus der Feder eines ehemaligen Kneipenbetreibers und jetzigen Immobilien- und Profitentwicklers, kommerziellen Partyveranstalters – und aktuellen Mitkäufers der Gebäude im Güterbahnhof-Areal stammt. So bekommt der Text, der eine visionäre Debatte über die Idee der Kulturhauptstadt eher torpediert als befördert, sein besonderes G’schmäckle.

 

Güterbahnhof: Kommerz, keine Kultur?

Die Never-Ending-Story über das Güterbahnhof-Areal ist um ein Kapitel reicher. Vor ein paar Tagen sickerte durch, dass die bisherige Besitzerin, die Aurelis Real Estate GmbH (ein bundesweit aktiver Immobilien-Löwe), die denkmal-geschützten Gebäude der Alten Güterbahnhalle und des vormaligen Restaurants ‘La Cantina’ verkauft habe – nach Freiburg. Erwerber ist eine Gemeinschaft aus der Endless Event GmbH (Party-Veranstalter, Sea of Love etc.), Lars Bargmann (ehem. Betreiber des häufig kritisierten Dreisamufer-Cafés), ein unbekannter ‘stiller’ Teilhaber sowie die BRS Verwaltungsgesellschaft (die bereits das ‘Coucou’ in der Innenstadt betreibt).
Was erwartet uns? Alle Zeichen stehen auf Kommerz, Partys, Kneipenlandschaft! Weder die Stadt Freiburg noch die FWTM haben sich stark machen können, die Filets des Areals ‘für sich’ zu behaupten. Es droht leider der nächste Ausverkauf. Die Hoffnung auf eine kulturell-kreativ genutzte Labor-Landschaft mit Mischnutzung von Gewerbe- und Wohneinheiten schwindet weiter. Für die Kulturhauptstadt-Idee wäre das ein wichtiges Tableau gewesen…

Aktuelles

Hier findet Ihr Neuigkeiten rund um die Bürgerinitiative und aktuelle Hinweise zur Kunst und Kultur in Freiburg.